Sinnloser Rundumschlag der Swisscom

Erich Troxler am 8. März 2010

Die Swisscom war ziemlich sicher mit der Spam-Problematik hoffnungslos überfordert. Statt das Problem richtig zu lösen, haben sie zu einem sinnlosen Rundumschlag ausgehohlt:
Port 25 wurde generell gesperrt. Dies seit Anfang März 2010.

Port 25 wird zum Versenden von E-Mails benötigt. Laut der Swisscom soll man neu den Port 587 benutzen. Dies hat zur Folge, dass tausende von Kunden keine Mails mehr versenden können.
Ausserdem wird 587 nicht generell von jedem Provider unterstützt. Auch nicht von jedem Programm.

Was muss man nun machen?

  1. Swisscom anrufen: 0800 800 800
  2. Deutsche Sprache wählen und den technischen Support verlangen für Internet (Auswahl 1 für deutsch, 1 für techn. Support und dann 2 für Internet)
  3. Seine Telefonnummer angeben und sagen dass man ein ADSL Kunde von Swisscom ist.
  4. Dem Support mitteilen das sie den Port 25 Filter auf Ihrem Account deaktivieren sollen. Am besten auch gleich beanstanden das dieser Filter ohne Ankündigung aufgeschaltet wurde.
  5. Router neu starten

Hinweis:
Es ist gut möglich dass der Support Mitarbeiter keine Ahnung von dem neuen Filter hat, habe ich heute morgen so erlebt. Denen einfach wiederholt sagen das es so ist oder direkt auf www.swisscom.ch/p25 verweisen

Typisch… ich bin mir jetzt schon sicher: In 3 Wochen wird jeglicher Spam über Port 587 versendet.

KYOcapture im Einsatz

Simon Illi am 4. März 2010

Fallbeispiel: Firma Meier betreibt einen Speditionsbetrieb, täglich kommen und verlassen Warenlieferung die firmeneigenene Spedition. Es fallen täglich an die 100 Lieferscheine an welche erfasst und abgelegt warden müssen, damit die Finanzabteilung Rechnung stellen kann.

Dazu warden diese jeweils am Ende des Abends eingesammelt und zur Finanzabteilung gebracht, diese sucht die Lieferung im ERP System und past den Lieferstatus an und lost die Rechnung aus und legt den Lieferschein im Archiv ab.

Mit KYOcapture: In der Spedition steht entweder ein MFP Gerät oder auch nu rein einzelner Scanner an einem PC. Von da aus warden die Lieferscheine direkt eingelesen und an den KYOCapture Server gesendet. Die Dokumente können stapelweise verarbeitet warden, die einzelnen Lieferscheine werden mit Strichcode Deckblättern getrennt. Dieser führt eine OCR Schrifterkennung auf das Dokument durch und liest die Lieferungsnummer sowie die Lieferadresse aus und schreibt diese direct in die SQL Datenbank des ERP Systems. Weiter erstellt es indexierte PDF Dokumente und legt diese auf einem Fileserver, nach Kunde, Datum und Liefernummer ab.

Die Finanzabteilung braucht so nur noch die Eingaben zu überprüfen und die Rechnung auszulösen. Aufwand für die Mitarbeiter der Spedition: 1 Knopfdruck. Arbeitsaufwand der Finanzabteilung: Einige klicks und Eingaben gegenprüfen.

Dies ist nur eine von zahlreichen Möglichkeiten zur optimierung von Arbeitsabläufen, Fragen Sie uns direkt nach individuellen Lösungen.

Plesk 8.6 qmail SMTP AUTH Fehler

Simon Illi am 3. März 2010

Kürzlich hatten wir folgendes Problem bei einem unserer Kundenserver (openSuse, PLESK 8.6):

Die Benutzer konnten per Webmail (Horde) Mails empfangen und senden, bei der Einrichtung auf einem lokal installierten Mail Client schlug die Authentifizierung per SMTP permanent Fehl, dies äusserte sich darin das der Client wiederhohlt nach der Eingabe des korrekten Passwortes und Benutzers verlangte.

Wählt man sich per Telnet auf Port 25 ein und versucht sich zu authentifizieren geschieht folgendes:

220 XXXXXXXXXXXXX ESMTP
ehlo
250-XXXXXXXXXXXXX
250-AUTH=LOGIN CRAM-MD5 PLAIN
250-AUTH LOGIN CRAM-MD5 PLAIN
250-STARTTLS
250-PIPELINING
250 8BITMIME
auth login
334 VXNlcm5hbWU6
XXXXX [SMTP Benutzername Base64 codiert]
334 UGFzc3dvcmQ6
XXXXX – [SMTP Passwort Base64 codiert]
421 out of memory (#4.3.0)
535 auth failure

Neustart half nichts, Neuinstallation des Paketes psa-qmail brachte nichts. Überprüfen der qmail Scripts in /var/qmail/bin und deren Berechtigung – nichts.

Erstaunlicherweise musste ich in /etc/xinetd.d/psa_smtp markierten Text entfernen.

service smtp
{
socket_type     = stream
protocol        = tcp
wait            = no
disable         = no
user            = root
instances       = UNLIMITED
env             =  SMTPAUTH=1
server          = /var/qmail/bin/tcp-env
server_args     = -Rt0 /var/qmail/bin/relaylock /var/qmail/bin/qmail-smtpd -r zen.spamhaus.org -r dnsbl.ahbl.org /var/qmail/bin/smtp_auth /var/qmail/bin/true /var/qmail/bin/cmd5checkpw /var/qmail/bin/true

service smtp
{

socket_type     = stream
protocol        = tcp
wait            = no
disable         = no
user            = root
instances       = UNLIMITED
env             =  SMTPAUTH=1
server          = /var/qmail/bin/tcp-env
server_args     = -Rt0 /var/qmail/bin/relaylock /var/qmail/bin/qmail-smtpd -r zen.spamhaus.org -r dnsbl.ahbl.org /var/qmail/bin/smtp_auth /var/qmail/bin/true /var/qmail/bin/cmd5checkpw /var/qmail/bin/true

}

Und danach mittels /etc/init.d/xinetd restart && /etc/init.d/qmail restart Qmail und xinetd neustarten.

KYOcapture Training

Simon Illi am 24. Februar 2010

Ich darf zur Zeit für die Computerline GmbH die Schulung zur Drucklösung KYOcapture bei Kyocera Switzerland besuchen. KYOcapture ermöglicht dem Kunden Arbeitsprozesse zu vereinfachen und beschleunigen in dem der komplette Prozess der Dokumentenverarbeitung abgebildet wird. Dabei stehen mannigfaltige Möglichkeiten offen, so können zum Beispiel mittels OCR Erkennung Dokumente analysiert werden und nach frei definierbaren Mustern abgelegt werden, dies ohne weitere Benutzerinteraktion.

Die Software kann auf allen Kyocera HyPas Geräten (TASKalfa Reihe mit der Endung i) installiert werden. Die definierten Prozesse können am Gerät direkt gestartet werden, die Verarbeitung geschieht auf einem Server im Netzwerk. Dabei können auch andere Geräte (und Geräte anderer Hersteller) angesteuert werden.

Ich werde in den kommenden Tage das eine oder andere Fallbeispiel veröffentlichen um so einen besseren Einblick in diese mächtige Software bieten zu können.

Offene Stelle: PHP Programmierer

Erich Troxler am 17. Februar 2010

Gesucht: PHP Webapplikations Programmierer
Wir suchen per sofort einen PHP Programmierer mit dem Schwerpunkt auf Web und Webapplikationen.

Infos: http://www.computerline.ch/ueber-uns/offene-stellen.html

Es hat sich gelohnt

Erich Troxler am 16. Februar 2010

Einem Kunden durften wir unter anderem einen FS-C5200DN Farblaser von Kyocera liefern. Das Gerät druckt schnell, qualitativ sehr gut und kosteneffizient. (Link Farblaser Drucker).

Dazu benötigten wir noch einen CB-500, auf Deutsch: Einen Unterschrank. Dass dieses Ding nicht Informatiker gerecht geliefert wird, wussten wir anfänglich noch nicht. Dazu muss man Schreiner sein, oder noch besser Bürofachhändler ;-)

Ein Glück, dass die Mechaniker der Mercedes Garage (www.nfg.ch),  auch hier weiter wussten.

 

Wir schaffen das

Wir schaffen das

 

Es sieht unübersichtlich aus, aber eigentlich haben wir den Überblick.

Es sieht unübersichtlich aus, aber eigentlich haben wir den Überblick.

 

Mein Helfer von der Garage

Mein Helfer von der Garage

 

Das Endergebnis: Es hat sich gelohnt!

Das Endergebnis: Es hat sich gelohnt!

Webhosting CP

Erich Troxler am 7. Februar 2010

Es ist soweit: Unser Webhosting Control Panel, das HCI (Hosting Control Panel) ist fertig. Es ist klar, wir werden es ständig weiterentwickeln, aber die erste Version geht nächste Woche produktiv.

Eingebaut wurde schlussendlich viel mehr als für die erste Version gedacht war. Ich will hier kurz ein paar Screenshot und Features vorstellen. Wieviele tausend Zeilen Code dahinter sind, will ich gar nicht mehr wissen.

1. Es gibt 4 verschiedene Ebenen

  • Administrator
  • Reseller/Wiederverkäufer/Whitelabeler
  • Domain Benutzer
  • E-Mail Benutzer

2. Alle Funktionen werden einfach mit installiert und sind einfach zu konfigurieren

  • FTP Zugriff
  • Domain/Alias/Subdomain Verwaltung
  • E-Mail Verwaltung und WebMail
  • POP3, SMTP, IMAP
  • MySQL Datenbankserver, PHP, Perl, SSI
  • Diverse PHP Liraries
  • Spam und Virenschutz
  • Diverse vordefinierte Server und Performance Konfigurationen
  • Und weiteres was ein guter Webserver braucht

3. Es ist kompatibel

  • Backup und Recovery sehr einfach, schnell und hardwareunabhängig
  • Voll automatisches Updates
  • Diverse eigene Interfaces (Wie z.B. Global Login für verschiedene Server)
  • Externe Interfaces, z.B. ins SCI (Server Control Interface) möglich, z.B. für Support Ticket oder Nameserver
  • Kompatibel mit unserem Inside Monitoring Agent für die Server Analyse

 Zum Schluss ein paar Screenshots:

Administrator Login

Administrator Login

 

Reseller Login

Reseller Login

 

 

Domain Login

Domain Login

 

Domain Übersicht

Domain Übersicht

 

Reseller Logo/Branding

Reseller Logo/Branding

 

Mitinstalliert: RoundCube WebMail

Mitinstalliert: RoundCube WebMail

Browser kompatibilität mit IE 8

Simon Illi am 1. Februar 2010

Jeder Webentwickler kennt es, das leidige Thema der Browser kompatibilität – insbesondere die verschiedenen Internet Explorer Versionen bereiten einem des öfteren Kopfzerbrechen. Die aktuelle Version des Internet Explorers v. 8.x bietet die Möglichkeit ältere Versionen zu emulieren – womit man die korrekte Darstellung in IE 7 und 8 mit nur einer Browserweiche gewährleisten kann.

Folgender Eintrag im Header bewirkt das IE 8 alle Tags gleich intepretiert wie es bereits IE 7 tat

<meta http-equiv="X-UA-Compatible" content="IE=EmulateIE7">

Alternativ kann auch IE=5, IE=7 oder IE=8 angegeben werden.

Nun kann für den Internet Explorer im CSS jeweils, da wo er sich abnormal verhält, eine Browserweiche verwendet werden um dem IE andere Attribute und/oder Werte zuweisen welche von anderen Browsern ignoriert werden.

*+html #rahmen
{
Attribute...
}

Weitere hilfreiche Browserweichen findet man auf selfhtml.org.

Computer Virus greift Hardware an

Erich Troxler am 27. Januar 2010

Mit Win32.Worm.Zimuse greift erstmals ein Wurm die Hardware eines PCs an. Das Tückische: Er arbeitet wie ein Virus und verbreitet sich wie ein Wurm.

Beim Benutzer tarnt sich der Virus als harmloser IQ-Test oder als sich selbst entpackende Zip-Datei. Bislang sind zwei Varianten von Zimuse bekannt. Zimuse greift den Master Boot Record der Festplatte an und überschreibt ihn.
Nach 40 (Variante A) bzw. 20 Tagen (Variante B) erzeugt der Wurm eine Fehlermeldung, die den User auffordert, seinen PC neu starten. Beim erneuten Boot wird ein Teil der Festplatte beschädigt. Zunächst verbreitet sich der Wurm über E-Mails, Torrent-Sites, über freigegebene Netzwerk-Ordner oder DC-Hubs. Zudem ist die Malware in der Lage, sich über Wechselmedien zu verbreiten. Der große Zeitraum während der Infektion und der Aktivierung des Virus macht es besonders schwierig, ihn zu verfolgen.

Unser AntiVirus Spezialist und Partner BitDefender jedoch erkennt die Bedrohung und entfernt sie.

Haben Sie sich diesen Virus bereits eingefangen?
Hier ein Tool, welches dieser löschen kann:
http://www.zimuse.com/download/zimuse-removal-tool.exe

Einfach herunterladen, durchlaufen lassen und nachher den PC neu starten.

Möchten Sie gegen neue Viren geschützt sein?
Bestellen Sie jetzt Ihren AntiVirus Schutz!
Firmen mit Beratungsbedarf per Kontakt www.computerline.ch
Privatbenutzer können diesen auch unter http://antivirus.computerline.ch sofort online bestellen.

Firefox Suchleiste funktioniert nicht

Giuseppe Anastasio am 26. Januar 2010

Nach einem Firefox Update funktionierte bei mir die Firefox Suchleiste nicht mehr.
Beim drücken von Enter passierte gar nichts mehr.

Firefox Suchleiste Google

Firefox Suchleiste Google

Bis ich folgende Lösung gefunden habe:

1. Firefox beenden.
2. In den Benutzer Ordner gehen z.B.: C:\Benutzer\”Hans”\
3. Nun alle versteckte Dateien sichtbar machen in dem man 1 mal auf “Alt” drückt. Nun erscheint die von XP gewohnte Explorerleiste am oberen Rand. Wie bereits bei XP “Extras” -> “Ordneroptionen”, das Tab “Ansicht” auswählen und die Option “Ausgeblendete Dateien, Ordner und Laufwerke anzeigen” aktivieren.
4. Nun in den Ordner C:\Benutzer\Hans\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\”irgendwas”.default
5. Die Datei formhistory.sqlite umbenennen oder löschen. (Achtung alle gespeicherten Formulardaten und Passwörter gehen verloren)
6. Firefox wieder starten.

Das umbenennen, verschieben oder löschen der formhistory.sqlite Datei löst das Problem und die Firefox Suchleiste lässt sich wieder benutzen.