Archiv für die Kategorie „Kuriose Probleme“

Plesk 8.6 qmail SMTP AUTH Fehler

Simon Illi am Mittwoch, 3. März 2010

Kürzlich hatten wir folgendes Problem bei einem unserer Kundenserver (openSuse, PLESK 8.6):

Die Benutzer konnten per Webmail (Horde) Mails empfangen und senden, bei der Einrichtung auf einem lokal installierten Mail Client schlug die Authentifizierung per SMTP permanent Fehl, dies äusserte sich darin das der Client wiederhohlt nach der Eingabe des korrekten Passwortes und Benutzers verlangte.

Wählt man sich per Telnet auf Port 25 ein und versucht sich zu authentifizieren geschieht folgendes:

220 XXXXXXXXXXXXX ESMTP
ehlo
250-XXXXXXXXXXXXX
250-AUTH=LOGIN CRAM-MD5 PLAIN
250-AUTH LOGIN CRAM-MD5 PLAIN
250-STARTTLS
250-PIPELINING
250 8BITMIME
auth login
334 VXNlcm5hbWU6
XXXXX [SMTP Benutzername Base64 codiert]
334 UGFzc3dvcmQ6
XXXXX – [SMTP Passwort Base64 codiert]
421 out of memory (#4.3.0)
535 auth failure

Neustart half nichts, Neuinstallation des Paketes psa-qmail brachte nichts. Überprüfen der qmail Scripts in /var/qmail/bin und deren Berechtigung – nichts.

Erstaunlicherweise musste ich in /etc/xinetd.d/psa_smtp markierten Text entfernen.

service smtp
{
socket_type     = stream
protocol        = tcp
wait            = no
disable         = no
user            = root
instances       = UNLIMITED
env             =  SMTPAUTH=1
server          = /var/qmail/bin/tcp-env
server_args     = -Rt0 /var/qmail/bin/relaylock /var/qmail/bin/qmail-smtpd -r zen.spamhaus.org -r dnsbl.ahbl.org /var/qmail/bin/smtp_auth /var/qmail/bin/true /var/qmail/bin/cmd5checkpw /var/qmail/bin/true

service smtp
{

socket_type     = stream
protocol        = tcp
wait            = no
disable         = no
user            = root
instances       = UNLIMITED
env             =  SMTPAUTH=1
server          = /var/qmail/bin/tcp-env
server_args     = -Rt0 /var/qmail/bin/relaylock /var/qmail/bin/qmail-smtpd -r zen.spamhaus.org -r dnsbl.ahbl.org /var/qmail/bin/smtp_auth /var/qmail/bin/true /var/qmail/bin/cmd5checkpw /var/qmail/bin/true

}

Und danach mittels /etc/init.d/xinetd restart && /etc/init.d/qmail restart Qmail und xinetd neustarten.

SWITCH und Nameserver

Erich Troxler am Mittwoch, 4. November 2009

Switch, die weit bekannte Domain Registration für .ch hat vor ein paar Monaten das Design gewechselt.
Seit dem können sie die Nameserver nicht mehr richtig durchtesten:

Error Der Name des Name-Servers beginnt nicht mit einem Buchstaben oder einer Zahl: ns3.036.ch, 036.

Naja, eben, das wiederspricht sich in sich selbst.

Am 20.08.2009 schrieb Switch:
Das Problem ist intern bekannt und wird in Kürze behoben. Es liegt an unserem Test und nicht an Ihrer Konfiguration.

Und am 28.10.2009:
Die Meldung “Error Der Name des Name-Servers beginnt nicht mit einem Buchstaben oder einer Zahl: ns5.036.ch, 036.” rührt aus einem Fehler in unserem Name-Server-Test und wird demnächst behoben.

Und heute, 04.11.2009:
…geht es immer noch nicht.

Naja, seit dem dürfen wir den meisten Kunden sagen, sie sollen die Fehlermeldung bei denen einfach überspringen… super. Besser kein Test als einer, welcher nicht geht.

Ich schreibe denen in zwei Monaten wieder. Ich weiss jetzt schon, was ich zurück geschrieben bekommen. Ich bin der Meinung, man sollte international einheitlich, quasi wie DIN, das Wort “Kurz” definieren.

Wer hat noch Geld bei der UBS?

Erich Troxler am Donnerstag, 25. Juni 2009

…wer genau? Ich nicht. Schaut mal hier:

http://economictimes.indiatimes.com/articleshow/4699911.cms

Die UBS (Schweizer Unternehmen, eigentlich liberarisiert, aber nur auf dem Papier) will also 5′000 Jobs nach Indien bringen.

Hee halllo? Wer hat letzhin 6 Milliarden vom _Schweizer_ Staat erhalten??

Mein kleines Prozessor Experiment

Erich Troxler am Freitag, 22. Mai 2009

Ich habe gerade einen alten 1HE-Server bei mir, so 5-6 Jahre alt. Ich wollte den nur kurz für einen kleinen Health-Test starten. Und: Ein Blick auf den Energie-Messer: Das Ding sauft 0.63A Strom! Das ist gleichviel wie ein neuer HP DL360G6 mit Xeon CPU, SAS Disk und 12 GB Ram. Doch meiner hat nur nen Desktop CPU, zwei SATA Disks mit 1 GB Ram.
 

Ich vermutete dass der hohe Stromverbreuch am CPU lag: Intel Pentium 4, 3.0 GHz mit HT. Ein sehr viel verkaufter Desktop CPU der einen riesen Nachteil hat: Er ist sehr Energiehungrig/Ineffizient.
Rechner mit diesem CPU würde ich generell tauschen, zum einten sind Sie alt, zum anderen sind die neuen DualCore/QuadCore viel effizienter. Ob Sie einen alten Stromfresser haben ist meistens vorne mit diesem Kleber gekennzeichnet:

Pentium 4 mit HT

Pentium 4 mit HT


 
Nun habe ich den CPU kurz getauscht: Durch einen alten 2.4 GHz Celeron CPU (ca. halb so schnell wie dieser oben, da auch kein HT). Das war früher der kleine Bruder vom P4 mit weniger Funktionen und wurde als Günstig-Linie geführt (war unter 100 CHF zu haben). Nun, ein abgespeckter CPU mit weniger Leistung wird doch wohl weniger Strom nehmen, oder?
Pech gehabt, viel langsamer ist er ja, aber noch ineffizienter:
0.73A Strom bei noch weniger Leistung….

Windows auf antikem Notebook

Erich Troxler am Dienstag, 24. März 2009

Ein Kunde gab mir vor einigen Wochen ein Notebook mit installiertem Windows XP. Ich soll es schneller machen und alle neuen Updates installieren (War noch nicht mal SP1 drauf).

Tja, ich hatte mich am Samstag daran gewagt:

Das Notebook hat einen modernen 12″ Bildschirm. Aaaber:
Netzwerk: 10 MB/s, 299 MHz CPU, 64 MB Ram und eine 6 GB Harddisk.

Die Mission: Upgraden auf Windows XP, SP3 und das Teil schneller machen.

Ich hatte also zuerst alle unnötigen Programme gelöscht, INKL. dem VirenScanner, der machte das System sooo langsam, dass nichts mehr ging.

Treiber für Treiber und dann SP nach SP installieren…dann alle Updates. Die Wartezeit war zwischen den einzelnen Schritten sooo langsam, dass ich 4 Tage lang beim vorbeilaufen immer ein bisschen “weiter” geklickt hatte, bis heute.

Jetzt war ich eigentlich fertig, die Harddisk hatte aber nur noch ein paar MB freier Speicher. Der Grund: Alle extrahierten Updates lagen noch unnötig auf der Harddisk. Dazu kann man den “Automatischen Updatedienst” beenden (das hat Microsft gar nicht gerne) und den ganzen Inhalt vom Ordner C:\WINDOWS\SoftwareDistribution\Download\ löschen. Dann habe ich noch alle Uninstall Ordner im C:\Windows gelöscht und den Dienst wieder gestartet. Da waren wieder 3 GB frei (hey, das sind dort 50%!)

Nach einer Defragmentierung ist das Notebook zumindest wieder so schnell, dass der Kunde seine Excels unterwegs ausfüllen kann. Was will man noch mehr??

Parallels Plesk 9 auf einem Microsoft Windows Server 2008 installieren

Marco Hekel am Donnerstag, 19. März 2009

Leider gibt es noch Probleme mit der Kombination von Server 2008 mit Plesk, das wichtigste in kürze…

Punkte die bei mir nicht funktionieren:

  • FTP Server, auch nicht mit 3. Programmen (getestet mit Servu FTP Server, liess sich nicht starten)
  • Seit Plesk 9 lassen sich vom Kunden selber keine zusätzlichen DNS Einträge mehr machen… nur noch solche die der Admin als Standart in der Serverkoniguration festlegt…

Neue Funktionen:

  • Wenn auf dem Server verschiedene Webmails installiert und aktiviert wurde, kann sich der Kunde sein webmail selber aussuchen.
  • Komplett neue Benutzeroberfläche
  • Server Application vault wurde überarbeitet… Applikationen können jetzt über das Webinterface installiert werden. neu kann man Applikationen auch pro Kunde freigeben / einschränken.
  • Neue Reseller Ebene zur einfacheren Verwaltung
  • SQL Server 2008 wird nun auch unterstützt

Ansonsten hat sich nicht viel verändert…

Hier ein paar Sceenshots:

Webhosting Administations Software

Erich Troxler am Dienstag, 24. Februar 2009

Immer wieder stossen wir mit Webhosting Administrations Software bei unseren Kunden an “Herausforderungen”:

  1. Sehr beschränkte Auswahl (das gute alte Confixx gehört nun zu Parallels Plesk, viele weitere Panels wurden ebenfalls von SW-Soft/neu Parallels aufgekauft)
  2. Teure Lizenzpreise (unbeschränkte Domains in der Region von 1′000 EUR ~ 1550 CHF)
  3. Meistens Mietlizenzen (100 Domains kosten mit den nötigen Zusatztools um die 70 EUR ~100 CHF pro Monat) und ständiges bezahlen von teuren Lizenzen
  4. Sehr tief im System (niemand weiss genau, was die Tools effektiv machen)
  5. Nach einem Update funktioniert oftmals ein Teil nicht mehr sauber
  6. Mühsam wiederherstellen. Bei einem Total-Crash können nicht einfach die Domains mit den Daten zurückgespielt werden, sondern das ganze System muss wiederhergestellt werden
  7. Kompilierter Code, im Fehlerfall ist man so chancenlos selber etwas zu fixen

Nun, dann haben wir mal gesagt, um dass dies einfacher gehen muss. Wir könnten ja selber eines bauen…

… also ja, genau da sind wir jetzt. Etwa bei 5′000 Zeilen angelangt. Kernfokus:

  1. Nur das drin wo nötig
  2. Einfache Installation, automatisches und sauberes Update
  3. Das Tool belastet die Systemressourcen nicht
  4. Bei einem Crash können einfach die Webserverconfig und alle Domains in die entsprechenden Ordner kopiert werden und alles geht wieder, auch auf einer Total anderen physischen Hardware und anderer (Neu?-)Installation

Das wären einmal die Voraussetzungen. Am Rest arbeiten wir noch, denke in ca. 2 Wochen müsste das ready sein und wir können es bei neuen Kunden einsetzen, welche Webhosting betreiben wollen ;-) (Sofern die Funktionen im Panel zu dem Zeitpunkt schon so viel können wie der Kunde will…)

Aber ja, ich schreibe hier wieder, wenn es etwas Weiteres gibt.

Windows 2008: Fehler beim Backup

Erich Troxler am Donnerstag, 29. Januar 2009

Wir hatten bei einem Kunden mit Windows Server 2008, 64bit Version ein Problem mit dem integrierten Backup.

Der Server weigerte sich lange das Backup zu erstellen, mit der Fehler Angabe “Windows Volumeschattenkopie-Dienst fehlerhaft”. Dabei wollte der Kunde nur mit dem integerierten Backup-Tool die Sicherung täglich per USB auf seine mobile Festplatte laden. Microsoft gibt zwar den Fehler am Volumedienst an, aber das konnten wir sehr früh ausschliessen, da dieser reibungslos funktioniert.

Im Internet fand ich noch nichts darüber, ausser, dass man Microsoft kontaktieren soll… Schlussendlich lag das aber an einem fehlenden SP für den integrierten SQL Server. Dieses SP gab es zwar seit dem 18.12, aber erst seit vorgestern ist es in den integrierten Updates drin.

Wer also diese noch nicht eingespielt hat, soll sich das Update hier:

http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=3181842a-4090-4431-acdd-9a1c832e65a6&DisplayLang=en

downloaden und installieren. Dann wird alles reibungslos gehen.
Achtung: Server Neustart nötig.

3ware Kontroller und Write Cache

Erich Troxler am Dienstag, 6. Januar 2009

Wir hatten auf einem Server ein Performance Problem. Die von 3ware versprochenen Leistungsdaten wurden nie erreicht, obwohl alles sauber konfiguriert war.
Irgendwann hatte ich herausgefunden, dass die Write Cache Einstellung herausgeflogen war. Dann war die Performance wieder da. Für eine bis zwei Wochen. Dann war diese Einstellung wieder draussen.

 
Der Hintergrund bestand darin, dass der 3Ware Kontroller, es handelt sich um einen 9650SE-8LPML, bei jedem Neustart die Write-Cache Einstellung verliert. Und einmal im Monat macht der Server automatisch Windows Updates und bootet sich wenn nötig selbständig…

 
Nun muss bei jedem Neustart die Write Cache Einstellung neu geschrieben werden. Dies geschieht am besten mit einem Service, welcher nach dem Booten über die 3ware-CLI das Kommando /c0/u0 set cache=on aufruft.

Dies richtet man am besten so ein, wie es von 3ware beschrieben wird, da dies aber nicht so leicht zu finden ist, der Link:
http://www.3ware.com/KB/article.aspx?id=15129

Netzlaufwerk: Sicher, dass Sie es ausführen wollen?

Erich Troxler am Donnerstag, 4. Dezember 2008

In einem Windows XP/Vista/2008 Netzwerk, mit AD und Netzlaufwerken wird bei jeder Ausführung von Netzwerkprogrammen diese Meldung angezeigt:

Sicherheitswarnung

Sicherheitswarnung

Wie kann man diese nun umgehen? Ich hatte mich sehr lange darüber geärgert, bis ich endlich herausgefunden habe, wie diese zum schweigen gebracht wird.

Zuhause
Bei einem einzigen Rechner in einem Home Netzwerk, kann man einen Registry Schlüssel anpassen.
Hier ein Export, welcher man einfach importieren kann:

Im Netzwerk
In einem Netzwerk mit AD macht man es besser über eine Gruppenrichtlinie, damit man nicht bei jedem Client vorbei muss.
Der Entsprechende Eintrag ist in der Benutzerkonfiguration unter Administrative Vorlagen\Windows-Komponenten\Anlagen-Manager zu finden. Dort den DefaultRiskType am besten auf Mittel lassen, die LowRiskFileTypes aktivieren und durch .exe, oder wenn es mehrere sind z.B. durch .exe;.bat ergänzen.