Archiv für die Kategorie „Server“

Load Average

am Donnerstag, 2. Februar 2012

Vielen wird schon aufgefallen sein, dass beim Befehl top unter Linux folgende Ausgabe erscheint:

load average: 1.00, 0.99, 0.84

Die Load Average zeigt an, wie ausgelastet eine Maschine ist. Die drei Nummern zeigen der Reihe nach die Durchschnittauslastung der letzen Minute, der letzten fünf Minuten und der letzten fünfzehn Minuten an.

Doch was bedeuten diese Zahlen genau?

Man muss sich das folgendermassen vorstellen: Eine Single Core CPU ist wie eine Brücke auf der Autos fahren. Manchmal gibt es viel Verkehr auf der Brücke und es geht nicht mehr voran, oder aber man kann einfach fahren und manchmal muss man sogar vor der Brücke warten, bis man sie passieren kann. So würde der Verkehr mit der Loadaverage ausgerechnet werden:

  • 0.00 bedeutet, dass gar kein Auto auf der Brücke ist
  • 1.00 bedeutet, dass die Situation immer noch gut ist, die Autos aber nur in einer Kolonne voran kommen
  • mehr als 1.00 bedeutet, dass gewisse Autos vor der Brücke anhalten müssen und warten müssen bis die Brücke wieder Platz für sie hat

 

steht für eine Load Average von 0.50

 

steht für eine Load Average von 1.00

 

steht für eine Load Average von 1.30

 

Im Grunde ist das, was CPU Load ist. Die Autos können als Prozess angesehen werden und die Brücke ist die Verarbeitung eines Prozesses. Wenn die Brücke aber voll ist, müssen die hinzukommenden Autos warten, bis wieder Platz auf der Brücke frei wird. Natürlich will man erreichen, dass möglichst kein Prozess warten muss und so redet man vom Idealwert 1.00. Denn 1.00 sagt aus, dass der Prozessor ideal ausgenutzt ist. Klar ist aber, dass es dann schnell passieren kann, dass die Load Average über 1.00 steigt und das kann dann zum Problem werden. In der Praxis wird aber bereits ca. ab dem Wert 0.70 versucht, die Load Average zu mässigen.

Nun stellt sich natürlich die Frage, was zum Beispiel bei einem Dual Core Prozessor die ideale Load Average ist.

Man kann sich bei einem Dual Core Prozessor einfach vorstellen, dass es nun zwei Spuren auf der Brücke gibt, auf denen die Autos fahren können:

steht für eine Load Average von 2.00 auf einer zweispurigen Strasse

Das bedeutet ein Load Average von 1.00 ist bei einem Single Core Prozessor 100% Auslastung und 2.00 ist bei einem Dual Core Prozessor ebenfalls 100% Auslastung. So steigt das Ideal der Load Average an, wenn mehrere Kerne vorhanden sind. Es können dann mehrere “Spuren” gleichzeitig befahren werden.

Nun fragen Sie sich, wie es bei einem Multiprozessor ist? Ist eine Maschine mit einem Dual Core Prozessor gleich wie eine Maschine mit zwei Prozessoren, die je einen Kern beinhalten? Ja, mehr oder weniger ist das so. Es gibt natürlich ein wenig Abweichungen, aber im Grunde ist es genau dasselbe.

Ist also ein Server sehr langsam, hilft manchmal ein Blick in die Load Average.

 

Swissview Online

am Dienstag, 20. Dezember 2011

Unser Kunde Swissview ist nun mit der iPad und iPhone App online. Die ganzen Video Streaming Aktivitäten und Storage laufen über unser Datacenter.

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Link zur App:
http://swissview.com/swissview-iapp

Ein Bild der App:

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Online Datensicherung

am Dienstag, 13. Dezember 2011

Unsere Dezember Aktion: Kostenlose Online Datensicherung bis Ende Februar:

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DatacenterDynamics Part 1

am Mittwoch, 30. November 2011

Heute sind wir an der DatacenterDynamics Conference in London. Um uns … vorzubereiten :-) sind wir natürlich ein Tag früher angereist. Begrüsst wurden wir mit einer Windows Fehler Meldung im Cab :-)

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“Availability” oder: Redundanzen

am Montag, 3. Oktober 2011

Availability, Verfügbarkeit, Uptime, Redundancy etc. sind Wörter welche insbesondere in der IT häufig anzutreffen sind. Meistens mit 99.9% oder 99%, oder wie viele Neunen auch immer. Je besser die Redundanz, desto besser die Verfügbarkeit.

Beginnen wir bei der Availability:

Availability level Availability value Probability of failure Accepted downtime per year
Two nines 99% 1% 5256 minutes = 3.65 days
Three nines 99.9% 0.1% 525.6 minutes = 8.76 hours
Four nines 99.99% 0.01% 52.56 minutes
Five nines 99.999% 0.001% 5.26 minutes

Diese Punkte kann man auch berechnen über die Mean Time Between Failures (MTBF), denn man weiss ja eigentlich dass ein Gerät ausfällt und mathematisch gesehen auch ungefähr wann, man muss es nur vorher ersetzen :-) . Dazu ermittelt man die Mean Time To Repair (MTTF) und man hat die Verfügbarkeit. Meistens werden diese Neunen aktuell jedoch nur aus Marketing-Gründen angegeben ohne Berechnung dahinter. Beispiel von ein paar durchschnittlichen Ausfallzeiten: Die meisten 0815 Festplatten haben 5 Jahre MTBF, Enterprise Disks 7 Jahre, Switches je nach Modell von 50’000 bis 500’000 Stunden (ca. 5-60 Jahre).

Die Availability besteht aus der Mean Time Between Failures (MTBF) und der Mean Time To Repair (MTTF). Das heisst: Availability = MTBF / (MTBF+MTTR)

Bei der Redundancy passiert folgendes:
Je höher die Redundanz, desto grösser das Risiko, dass ein Teilbereich ausfällt, ist die Redundanz jedoch korrekt, erhöht sie die allgemeine Verfügbarkeit. Die Redundanz beeinflusst deshalb die Verfügbarkeit und ist abhängig vom schwächsten Teil.

Abhängigkeit Availability und Redundancy:

Ein kleines Beispiel: Ein Server System mit SATA Disks hat eine Fehlerrate von 5% im Jahr. Wenn wir die Switches, Internet Feeds und Router komplett redundant betreiben, ist dies also das schwächste Glied in der Kette. Hier kann man durch Skalierung sehr schnell an Availability gewinnen:

Number of servers Probability of failure Availability value
1 P1 = P = 5% A1 = 1 – P1 = 95%
2 P2 = P2 = 0.25% A2 = 1 – P2 = 99.75%
3 P3 = P3 = 0.0125% A3 = 1 – P3 = 99.9875%
4 P4 = P4 = 0.000625% A4 = 1 – P4 = 99.9994%

 

Generell gilt:

  • Zusätzliche Geräte in einem System beeinflussen die Verfügbarkeit negativ
  • Zusätzliche Redundanzen für bestehende Geräte beeinflussen die Verfügbarkeit positiv

From the scratch to the solution

am Mittwoch, 31. August 2011

How to perform a very basic scratch in to a fully redundant solution?

...with a lot of work...

...with a lot of work...

...to a fully redudant solution

...to a fully redundant solution

Zeitserver unter Windows 2008 Server einstellen

am Donnerstag, 18. August 2011

Windows 2008 (R2) kann man sehr einfach einen Zeitserver hinterlegen, das Vorgehen ist jedoch anders als es in früheren Windows Versionen war. Sinnvoll ist dies insbesondere bei den Active Directory Servern, welche die Zeit an die Clients “verteilen”.

w32tm /config /syncfromflags:manual /manualpeerlist:clock.computerline.ch
w32tm /config /update
w32tm /resync

Internet Nameserver

am Sonntag, 7. August 2011

Unsere neuen Nameserver sind installiert und online. Neu können von unseren Kunden folgende Internet Nameserver verwendet werden:

IP Adresse Standort
91.135.69.9 Computerline Datacenter Zurich 4
91.135.68.8 Computerline Datacenter Amsterdam 1

 

Das etwas andere Netzwerkdiagramm

am Donnerstag, 4. August 2011
Powered by Nespresso, what else?

Nespresso, what the hell?

Es soll ja Leute geben die lesen die Zukunft im Kaffee-Satz, zu denen gehören wir definitiv nicht – das Nespresso Kapselsystem bietet dazu einfach kein Potential. Dafür bauen wir die IT-Zukunft, mit Zucker!

 

Sind Sie Blogger?

am Dienstag, 26. Juli 2011

Alle regelmässigen Blogger bekommen per sofort ein Jahr lang einen kostenlosen Account mit 20 GB Speicher von unserem neuen Produkt: Die Online Datensicherung.

Die Voraussetzung: Berichten Sie über unser neues Produkt, nachdem Sie es getestet haben.

Die Anforderungen:

  • Mind. 350 Wörter
  • Tags: Automatisches Backup, Online Datensicherung, Online Backup
  • Link auf www.automatisches-backup.ch
  • Zu erstellen innert 30 Tagen nachdem Sie den Account haben

So können Sie sich anmelden:

Benutzen Sie diesen Link: http://www.computerline.ch/datacenter/cloud-backup/bestellformular-home.html und bestellen Sie die “Home: Client 20 GB” Version und geben Sie als Nachricht folgende ein:
“Blogger – 1 Jahr kostenlos – LINK ZU IHREM BLOG”