Ein Kunde gab mir vor einigen Wochen ein Notebook mit installiertem Windows XP. Ich soll es schneller machen und alle neuen Updates installieren (War noch nicht mal SP1 drauf).
Tja, ich hatte mich am Samstag daran gewagt:
Das Notebook hat einen modernen 12″ Bildschirm. Aaaber:
Netzwerk: 10 MB/s, 299 MHz CPU, 64 MB Ram und eine 6 GB Harddisk.
Die Mission: Upgraden auf Windows XP, SP3 und das Teil schneller machen.
Ich hatte also zuerst alle unnötigen Programme gelöscht, INKL. dem VirenScanner, der machte das System sooo langsam, dass nichts mehr ging.
Treiber für Treiber und dann SP nach SP installieren…dann alle Updates. Die Wartezeit war zwischen den einzelnen Schritten sooo langsam, dass ich 4 Tage lang beim vorbeilaufen immer ein bisschen “weiter” geklickt hatte, bis heute.
Jetzt war ich eigentlich fertig, die Harddisk hatte aber nur noch ein paar MB freier Speicher. Der Grund: Alle extrahierten Updates lagen noch unnötig auf der Harddisk. Dazu kann man den “Automatischen Updatedienst” beenden (das hat Microsft gar nicht gerne) und den ganzen Inhalt vom Ordner C:\WINDOWS\SoftwareDistribution\Download\ löschen. Dann habe ich noch alle Uninstall Ordner im C:\Windows gelöscht und den Dienst wieder gestartet. Da waren wieder 3 GB frei (hey, das sind dort 50%!)
Nach einer Defragmentierung ist das Notebook zumindest wieder so schnell, dass der Kunde seine Excels unterwegs ausfüllen kann. Was will man noch mehr??