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HP G6 und Memory Konfig

am Dienstag, 12. Mai 2009

Nach einem HP Anlass heute wurde mir klar, dass das einfache Memory Upgrade von früher ab der neuen G6 nicht mehr so einfach sein wird.

Die Server haben pro CPU 9 Rams Slots, d.h. ein DL360 hat 18! Das ist soweit sehr gut, da er bis 144 GB unterstützt.
Ein CPU spricht Memories mit 3 Controllern an, d.h. es gibt 3x 3 Paare.
Das erste Paar arbeitet dabei schneller als das 2. und 3. und das 2. schneller als das 3.
D.h. im Optimalfall hat man 3x 2 oder 4 GB Blöcke drin. Sind es 6x 2 oder 4 GB Blöcke wirds langsamer, man hat aber mehr Speicher (was schneller ist als HD-Zugriffe).

Meine Handaufzeichnung von heute solls verdeutlichen:

HP G6 Ram Konfiguration

HP G6 Ram Konfiguration

Man kann eigentlich auch 4, 5, 7, etc. Memories einbauen, es funktioniert, der Server ist dann aber nicht balanced (auf deutsch: neues Wort für “scheisse”, nicht optimale Performance).
Ach ja, wenn wir schon bei balanced sind: Sind zwei physische CPUs eingebaut sollen beide die GLEICHE Ram Konfiguration haben. Alles andere funktioniert auch, ist aber wieder “nicht balanced”.
Um beim Thema zu bleiben: Es gibt die DDR3 und RDIMM und UDIMM Ausführungen. Immer schauen, dass die richtige Version bestellt wird, wir hatten schon beim ersten Test-Gerät die Nachrüstriegel in UDIMM statt RDIMM. Wenigsten piepst es dann sehr laut und man weiss, dass man nicht alleine ist ;-)

Wenn man also ein Server mit 3x 2GB nach drei Jahren auf 24 GB upgraden will, wirft man besser alles weg* und kauft 3x 8 GB, als mit irgendetwas nachzurüsten um nicht nur mehr Speicher zu haben sondern auch performant zu bleiben. (Ich höre schon die neuen Kundenrückfragen: “Sie wollen mehr Rams? Mehr Speicher bei gleicher Geschwindigkeit oder darf es mehr Speicher zu einem günstigeren Preis sein, dafür wird alles langsamer?)

* Da ja neu dieses Ram-Wegwerf-Prinzip gilt, muss man das ja irgendwie Umweltkompensieren: Die neuen Server brauchen weniger Strom. DL360 haben zum Beispiel neu nur noch 460W Netzteile und nicht mehr 700er drin, und: Der Server braucht gemäss unserem Messgerät wirklich 0.2A weniger Strom (Vergleich bei Normalbetrieb ohne Last zwischen DL360G5 und DL350G6)

HP Generation 6

am Donnerstag, 23. April 2009

HP hat nun die Generation 6 (G6, bzw. R06) Ihrer Server Serie fertig entwickelt freigegeben. Es sind zwar immer noch überall die Generation 5 an Lager und werden auch beschaffen bis sich die G6 eingelebt haben.

Grund genug für uns ein solches Model zu ordnern und zu testen (auf Kinderkrankheiten?).

 
Technische Neuerungen der Proliant Server neben dem Face-Lifting ;-)

  • Intel Xeon Quadcore – 5500er Serie
  • DDR3-1333 RAM  (Quad Channel!)
  • Unterstützung für SolidState Disks
  • Common Slot PowerSupplies
  • Neue SmartArray Controller

Neue Managementfunktionen der Proliant Server

  • HP Onboard Administrator – powered by iLO2 / Lights-Out 100
  • HP Insight Control
  • HP Proactive Select

 
Das Gerät welches wir bestellt haben soll ich ca. 3 Wochen ankommen. Ich werde dann ein paar Fotos in den Blog stellen :-)
 

Wir haben übrigens einen DL360R06 bestellt (DL360 sind bei unseren Hosting Kunden sehr beliebt und wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht, den wollen wir vortesten). Mit einem Quad-Core XEON CPU, 8 GB Ram (4 GB sind bei G6 Standard), zwei 72 GB SAS Disks (wir brauchen keine grossen Disks in diesem Fall), und ein redundantes Netzteil, welche neu nicht mehr 700W, sondern nur noch 460W saugen.
 

Falls bei den Tests alles erfolgreich läuft, verstärkt er (als zusätzlicher Server) später unser Hosted Exchange Service (www.hex2007.ch) im Bereich CAS (Client Access Rolle, d.h. WebMail Zugriff und Outlook Zugriff Redundanz)